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Der
Airedale ist ein sehr spiel- und bewegungsfreudiger Hund und ist
deshalb bestens für die verschiedenen Arten des Hundesportes
geeignet.
Schon
um der Erziehung Willen ist ein Besuch auf dem Hundeplatz sicher
eine gute Entscheidung. Welchen Weg man hier einschlägt, wird
jeder selbst für sich entscheiden müssen. Ob es eine
Begleithundeprüfung wird oder ob es in Richtung Agility geht,
bleibt diesem vielseitig gegabten Hund und seinem hoffentlich ebenso
vielseitig begabtem Hundeführer offen. Es ist immer eine Sache
der
Neigung, denn Spaß müssen beide an der Sache haben.
Wenn der
Hund aus einer Leistungslinie stammt, dann ist ihm vielleicht auch der
Weg in die "Königsklasse", dem Schutzhundesport
(heißt jetzt
offiziell VPG Vielseitigkeitsprüfung für
Gebrauchshunde)
geebnet. Bis zur VPG III schaffen es aber nur die Besten!
Begleithundprüfung: In der BH
werden dem Hund
Gehorsamsübungen
wie Beifußgehen mit und ohne
Leine, Sitzen und Ablegen auf Entfernung, Unbefangenheit in der Menschengruppe und auf dem Platz abverlangt. Wer die nötige Punktzahl erreicht hat, darf am Straßenteil teilnehmen. Hier soll sich der Hund allen möglichen Personen, Radfahrern, Joggern und anderen Hunden gegenüber gleichgültig verhalten. Fährtenhundprüfung
1 und 2:
Hier geht es um das Verfolgen
einer
Fremdfährte über bis zu 2 km und
das Auffinden von kleinen Gegenständen. Die Fährte ist mindestens 3 Stunden alt und hat diverse rechte und spitze Winkel und Bögen, denen der Hund sicher folgen muß. Auch eine Verleit-Fährte, die hinterher von einer weiteren fremden Person über die "richtige" Fährte gelegt wird, darf den Hund nicht ablenken. VPG
I bis III: Der
VPG-Sport beinhaltet drei verschiedene
Sparten, nämlich die Fährtenarbeit, die
Unterordnung mit diversen Gehorsamsübungen und den Schutzdienst. In den Stufen I bis III erhöht sich jeweils der Schwierigkeitsgrad. Zum
Schutzdienst möchte ich hier noch Wissenswertes anmerken. Hier
wird kein Hund auf Menschen
"gehetzt"! Es handelt sich beim VPG-Sport um Sport, d. h. um die Jagd nach Punkten. Der Hund kämpft mit dem Scheintäter um die Beute, denn nichts anderes ist der Schutzarm!! Ein junger Hund wird sich zunächst an der Beuterolle oder dem Sack versuchen, um erst langsam auf den Schutzarm umzusteigen. Ein so ausgebildeter Hund liebt den Scheintäter, weil er so richtig nach Herzenslust mit ihm rangeln und kämpfen kann. Der Lederanzug dient auch nicht dem Schutz vor Bissen, sondern schützt die Haut vor den Krallen des anspringenden Hundes. Außer diesen mir bekannten und auch augbeübten Sparten gibt es noch viele andere. Ob es nun Agility, Flyball, Obedience oder sonstige sind, Ihr Hund wird es Ihnen danken, wenn Sie sich auf eine dieser Arten mit ihm beschäftigen. |
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