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Seit frühester
Kindheit bin ich verrückt nach Hunden. Sehr zum Schrecken meiner
Eltern fasste ich jeden Hund an, führte aus, was man mir
anvertraute und landete dann mit 11 Jahren auf dem
Hundeausbildungsplatz. Mit 14 bekam ich endlich meinen ersten eigenen
Hund, einen Drahthaarfoxterrier namens Larry. Als dieser Hund starb, da
war ich 28! Er hatte mich also zu diesem Zeitpunkt mein halbes Leben
begleitet. Ein herber Verlust, über den ich nur schwer hinwegkam.
Obwohl ich durch meine Hundeausführerei mit vielen Rassen so meine Erfahrungen machte, zogen mich Terrier immer irgendwie magisch an. Als der letzte Schäferhund meines damaligen Mannes starb, überredete ich ihn zum Kauf eines Airedale-Terriers. Tja, und damit war es passiert. Als "Kerry v.d. Weinhütte" bei uns eingezogen war, da hatte ich meine Hunderasse gefunden. Der ehrliche Charakter, die fröhliche Verspieltheit und die Robustheit dieser Rasse hatten mich gefangen. Wenig später bekam ich von Frau Jutta Weintritt "Nat Buster v. d. Weinhütte" - meinen ersten ganz eigenen Airedale! Da uns Dieser Hund wurde der beste, der mir je begegnet ist. Er war ein wunderschöner Bursche, kraftstrotzend und mutig, umgänglich und freundlich, urgesund und leistungsfähig. Er absolvierte die SchH-Prüfung III, die Fährtenhundprüfung 1, er erreichte auf 3 Ausstellungen 3x das Werturteil vorzüglich und wurde in die Körklasse I a eingestuft. So einen Hund wünscht sich jeder Airedale-Fan. Er war aber nicht nur ein erfolgreicher Hund - nein, er war mein bester Freund! Leider währte mein Glück mit diesem Ausnahmehund nicht lange. Im Alter von nicht mal 5 Jahren mußte ich ihn zu Freunden in Pflege geben - dort lief er nach vier Tagen weg und wurde von einem LKW überfahren. Wahrscheinlich war er weggelaufen, um mich zu suchen! Ich dachte damals, ich überwinde diesen Schmerz nie ... In der Zwischenzeit hatte ich mich von meinem Mann getrennt und war mit meiner Tochter Lena umgezogen. Da meinem Wunsch nach einer eigenen Hundezucht nun nichts mehr im Wege stand, wurde die erste Hündin angeschafft. "Ronda v. d. Weinhütte" wurde die Stammmutter meiner kleinen Zucht. Der Name meiner Zuchtstätte lag für mich auf der Hand. Wenn mein geliebter "Buster" schon nicht mehr da war, so sollte er doch zumindest irgendwie weiterleben, und wenn es nur in seinem Namen war. Deshalb heißen meine Hunde "Buster´s". Für eine einfachere Welpenaufzucht musste die Wohnsituation geändert werden. Wir zogen auf`s Land nach Wapelfeld bei Hohenwestedt. Hier wurden die folgenden Würfe geboren. Und obwohl die Welpenaufzucht leichter geworden ist, muß ich mir jetzt mehr Mühe geben, die Kleinen rechtzeitig an Straße, Autos, Trecker, Radfahrer, Kühe, Pferde und sonstige Dinge zu gewöhnen. Bevor ein Welpe abgeholt wird, ist er meist schon einmal Auto gefahren, hat der Welpenspielgruppe einen Besuch abgestattet und kennt auch Halsband und Leine. Die Besuche der zukünftigen "Hundeeltern" machen ihn mit vielen verschiedenen Menschen bekannt. So vorbereitet gehen die Kleinen angstfrei und neugierig in ein neues Leben. |
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