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Der Airedale hat , wie alle "echten" Terrier seinen Ursprung im alten England, genauer gesagt in der Grafschaft Yorkshire, durch die sich das Tal der Aire schlängelt. Bergleute und Mühlenarbeiter aus der Gegend hielten sich die wehrhaften Terrier, die ihnen bei der Wilderei auf Otter, Marder, Iltis sowie Moorhühner und Enten wunderbare Jagdkumpane waren.
Die Ausgangsrassen, die zur Entstehung des Airedales beitrugen, sollen der Old-English-Black-and-Tan-Terrier, der Otterhound, der Gordon-Setter und der Black-and-Tan-Collie sowie der Bullterrier gewesen sein. Es liegt im Dunkeln, was sich in unserer Rasse noch Weiteres verbirgt. Auf jeden Fall war der Airedale immer ein Working-Terrier, also ein rauhbeiniger, robuster Arbeitshund von gutem Charakter und großer Menschenfreundlichkeit.

Dieses Erbgut schlummert auch heute noch in seinen Genen und man sollte bei all seiner Schönheit nicht vergessen, daß er für die Arbeit und nicht für die Show gezüchtet worden ist.

Der heutige Airedale sollte ein fröhliches, verspieltes Wesen besitzen. Er zeichnet sich noch immer durch eine große Menschenfreundlichkeit und sein ehrliches Wesen aus. Rasend gerne ist er der Clown der Familie und ist demzufolge auch nicht für
humorlose Menschen geeignet. Wer absoluten, blinden Gehorsam von seinem Hund verlangt, der wird einen Airedale zerbrechen und sein typisches Wesen zerstören. Man muß auch mal fünf gerade sein lassen können.

Um dem Airedale ein schönes, vergnügliches Leben bieten zu können, sollte man seine Aktivitäten in sinnvolle Beschäftignung
lenken. Der temperamentvolle Hund möchte viel Auslauf haben, spielen und mit seiner Familie Unternehmungen machen, er möchte halt immer dabei sein. Wenn er schon als Welpe an allen Dingen des Lebens teilhaben kann, wird er sich später überall zu benehmen wissen und nicht unangenehm auffallen. Er gehört nicht in einen Zwinger, dafür ist er zu intelligent und würde seelisch verkümmern.

Das, was ein Airedale sich wünscht, ist das Leben inmitten seiner Familie. Es darf auch ruhig ein bißchen wilder zugehen, auch Kinder mag er gern und wird ihnen als großer Beschützer sicher zur Seite stehen.








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